Heute habe ich eine ganz besondere Yogastunde gegeben, auf die ich mich sehr gefreut habe, aber auch wahnsinnig nervös war. Ich habe meine Freunde eingeladen, sich ganze 2 Stunden von mir anleiten zu lassen. 

Dabei gab es für mich gab es heute eine Herausforderung, die mir eine erst so richtig klar wurde, als zu Beginn der Stunde meine Stimme so gezittert hat wie lange nicht mehr, und ich ganz kurzatmig wurde. Trotz lange ausgearbeitetem, und auch teilweise umgeschmissenem und neu strukturiertem Konzept für die Stunde hat mich die Unsicherheit total überfallen. Kein Wunder, schließlich habe ich bisher wenig Erfahrung im Anleiten von Gruppen – meist leite ich nur eine Person individuell an. Aber selbst bei einer sehr spontanen Vertretungsstunde mit 12 fremden Teilnehmern war ich nicht so aufgeregt. Da komme ich nur zu dem Schluss, dass es mir einfach wahnsinnig wichtig ist, dass meine Freunde mich als kompetente und tolle Yogalehrerin wahrnehmen. Denn wenn meine Freunde meinen Yogaunterricht nicht mögen, wer dann? Bin ich wirklich schon so weit, Yoga zu unterrichten? Wie kommen meine ausgesuchten Übungen an? 

Nach den ersten, wirklich zittrigen, Minuten habe ich mich zum Glück schnell beruhigt. Die Atmosphäre wurde locker und ich habe gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, meine Yogaerfahrungen an meine Freunde weiter zu geben. Und am schönsten war es dann, im Anschluss an die Stunde gemütlich in einem Cafe über die Stunde zu plaudern. Ich bin sehr dankbar, so viel positives Feedback und neue Anregungen bekommen zu haben.